Wie Facebook-Mutterkonzern Meta 70 Milliarden US$ versenkte

15. Januar 2026

Mit dem Metaverse versprach Meta eine Parallelwelt, die das Internet revolutionieren und neu denken sollte. Das Projekt entwickelte sich jedoch zum Rohrkrepierer. Mit 70 Milliarden Dollar Verlust zieht Meta nun die Konsequenzen.

Das Metaverse hätte eigentlich das Internet revolutionieren, in gewisser Weise sogar ablösen sollen. Bis 2030 hätten sich laut Meta dort rund eine Milliarde Nutzer tummeln sollen. Die Analysten von Gartner waren 2022 gar noch mutiger: Bis 2026, spricht heute, könnte sich rund ein Viertel der Menschheit täglich ins Metaverse einloggen, so die Prognose.

Nun ist klar, dass die Mission gescheitert ist. Laut dem Bericht habe die für das Metaverse zuständige Abteilung Reality Labs seit 2021 über 70 Milliarden Dollar verbrannt. Und nach wie vor ist das Metaverse mehr Einöde als pulsierende Online-Parallelwelt. Nun werden die wirtschaftlichen und strategischen Konsequenzen gezogen. Dies geht aus einem internen Memo von Meta hervor, in welches unter anderem “Bloomberg” Einsicht hatte (Paywall, via “Winfuture”).

Konkret wird bei Reality Labs stark gekürzt und umstrukturiert. Von Rund 15’000 Mitarbeitern in dieser Sparte sollen nun rund 10 Prozent entlassen werden. Weiter werden die drei eigenen VR-Studios Armature, Sanzaru und Twisted Pixel geschlossen.

Metaverse-Experiences sollen laut dem Bericht künftig über mobile Geräte zugänglich gemacht werden, statt sich weiter voll auf VR (Virtual Reality) zu konzentrieren. Hierbei soll KI kaum überraschend eine grosse Rolle spielen. Zuckerbergs Konzern will das Geschäft mit KI-Brillen daher weiter stark ausbauen. Diese hätten sich, ganz anders als das Metaverse, nämlich besser verkauft, als Meta erwartet hatte.

Quelle: IT Reseller Schweiz

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