
29. Januar 2026
Das deutsche BSI warnt vor vielen verwundbaren VMware-ESXi-Servern im Netz. Das CERT-Bund des BSI warnt vor rund 2500 aus dem Internet erreichbaren Management-Interfaces von VMware-ESXi-Servern mit Sicherheitslecks.
Das CERT-Bund des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik untersucht den deutschen Teil des Internets nach verwundbaren Diensten. Dabei kam es in der vergangenen Woche auf rund 2500 verwundbare VMware ESXi-Instanzen, deren Verwaltungsschnittstellen offen aus dem Internet zugänglich waren.
CERT-Bund sind aktuell rund 2.500 offen aus dem Internet erreichbare Management-Schnittstellen von VMware ESXi-Servern in Deutschland bekannt.
Diese sollten grundsätzlich nicht im Internet exponiert werden.
60% der Server laufen mit veralteten Versionen, die nicht mehr vom Hersteller unterstützt werden.
Weitere 31% laufen mit einer aktuellen Version, aber einem veralteten Patch-Stand.
CERT-Bund benachrichtigt deutsche Netzbetreiber seit zwei Jahren zu betroffenen Systemen in ihren Netzen.

Das hat die oberste deutsche IT-Sicherheitsbehörde im sozialen Netzwerk Mastodon gemeldet. „CERT-Bund sind aktuell rund 2.500 offen aus dem Internet erreichbare Management-Schnittstellen von VMware ESXi-Servern in Deutschland bekannt“, schreibt das BSI dort. Weiter ergänzt sie: „Diese sollten grundsätzlich nicht im Internet exponiert werden.“
Der Scan-Analyse zufolge laufen 60 Prozent der Server mit veralteten Versionen, die nicht einmal mehr Support vom Hersteller erfahren. „Weitere 31% laufen mit einer aktuellen Version, aber einem veralteten Patch-Stand“ – somit sind die für Cyberattacken anfällig.
Sisyphos-Arbeit des BSI
„CERT-Bund benachrichtigt deutsche Netzbetreiber seit zwei Jahren zu betroffenen Systemen in ihren Netzen“, erklären die Autoren der Meldung weiter. Eine nie enden wollende Aufgabe offenbar, was auch schon bei anderen anfälligen Servern auffiel. So stehen eine Grössenordnung höhere Anzahl an verwundbaren Exchange-Servern offen im Netz und sind dadurch Angreifern ausgeliefert. Mehr als 30.000 allein in Deutschland sah das BSI Ende vergangenen Oktober.
Da nimmt sich die Anzahl an im Netz erreichbaren, verwundbaren Zimbra-Server mit rund 600 nicht mehr vom Hersteller unterstützten Fassungen und mehr als 150 weiteren für aktuelle, kritische Schwachstellen anfälligen Systemen Mitte Januar 2026 vergleichsweise klein aus.
Für die verwundbaren Softwarestände gibt es aktualisierte Versionen, die die Sicherheitslücken darin schliessen. Offenbar hinken Admins in deutschen Organisationen ungebrochen zu einem grossen Anteil mit Aktualisierungen teils deutlich hinterher.
Quelle: Heise Security