KI-Kosten zu hoch?

04. Dezember 2025

IBM-Chef hält aktuellen KI-Bauwahn für nicht tragbar

Das Wettrüsten zwischen Hyperscalern verschlingt Billionen US-Dollar. IBM-CEO Arvind Krishna hinterfragt, wie wirtschaftlich das ist.

Die Ausgaben für KI-Rechenzentren stehen in keinem Verhältnis zum erwarteten Profit, resümiert IBM-Chef Arvind Krishna in einem Podcast von The Verge. Sogenannte Hyperscaler wie Amazon, Google, Meta, Microsoft, OpenAI und xAI übertreffen sich regelmässig gegenseitig bei ihren Ankündigungen, wie viel Rechenkapazität ihre neuen Rechenzentren liefern sollen. Neue Systeme nehmen ein Gigawatt und mehr elektrische Leistung auf.

Krishna mahnt dazu an: „Lassen wir uns also auf die heutigen Kosten konzentrieren, denn alles in der Zukunft ist spekulativ. Es kostet etwa 80 Milliarden US-Dollar, ein Rechenzentrum mit einer Leistung von einem Gigawatt zu füllen. Das ist die heutige Zahl. Wenn ein Unternehmen 20 bis 30 Gigawatt bereitstellen will, sind das 1,5 Billionen Dollar an Investitionsausgaben. […] Das muss man alles innerhalb von fünf Jahren nutzen, denn dann muss man es wegwerfen und neu auffüllen.“


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